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Nitrianska Blatnica http://www.nitrianskablatnica.sk/

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Die Gemeinde Nitrianska Blatnica.


Die erste schriftliche Erwähnung von der Gemeinde stammt aus dem Jahre 1185 aus der Stojslaver Urkunde.
Die Geschichte der Gemeinde reicht bis zum Zeitraum von Groβmähren (9. Jh.). Ihre ursprüngliche Bewohner lebten nämlich zirka 5 km nördlich von heutiger Gemeinde unter den Krahulčie Gebirgen, unter dem Marhát Berg (758 m) in der Umgebung der Kirchlein – der Hl. George Rotunde. Von der Hl. George Pilgerkirche wurde tradiert, daβ die Kapelle wurde von Maria Thurzo im Jahre 1530 aufgebaut. Nur während der archäologischen Forschung (1976 – 1980) es war gefunden, dass es um die Ansiedlung aus der Groβmährischen Zeitraum aus der zweiten Hälfte des 9. Jhs. aus der Herrschaft von Svatopluk geht. Der Gemeinde dominiert, aus der dörflichen Ansicht, eine groβe klassizistische Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes. Sie wurde in 1821 von Graf Pavol Zerdaheli gebaut. Nördlich von der Kirche in dem Park befindet sich das Renaissance Chateau (1578) mit der mittelalterlichen Bastion (15. Jh.), das Gelände der Grundschule und das Sport - und Erholungszentrum. Das Kulturhaus präsentiert die Museumsausstellung aus der archäologischen Bodenaltertümer aus dem Gebiet der Gemeinde und naher Umgebung. Auf dem Platz befindet sich das Gefallenendenkmal des I. und II. Weltkrieges.

 

Nitrianska Blatnica liegt am nordöstlichen Vorsprung des Hügellandes Podunajská pahorkatina sowie am südwestlichen Vorsprung des Berges Kukučí vrch, an der Grenze zur Gemeinde Vozokany, die sich im nordöstlichen Teil des Katasters befindet. Der tiefste Punkt (214,3 m.ü.d.M.) befindet sich im südlichen Teil des Katasters an der Grenze mit der Gemeinde Krtovce.
Die älteste altertümliche Besiedlung aus der späteren Bronzezeit konnte an den Grundrissen und Profi len der großen Forschungssonde in Púsť erkannt werden. Die Archäologen entdeckten auf dem Forschungsgebiet mit den Maßen 20x30 m auch eine zweiräumige Wohnstätte aus dem 12. Jahrhundert, die auf der Geländeebene gebaut wurde. Das Blockhaus bestand aus einer Holzkonstruktion; der Boden wurde mit kleineren Steinen verfestigt. Neben der Wohnstätte wurde ein großer Ofen mit einem rundem Grundriss gefunden. Die frühmittelalterliche Besiedlungsphase rund um die Kirche des hl. Georg (Jurko) stellte den Mittelpunkt der archäologischen Forschung seit dem Jahr 1973 dar. Man vermutet, dass die Bauentwicklung der Rotunde im 9. Jahrhundert, die erste Destruktion und Neuausbau im 10.-11. Jh. und die Zweite im 13. Jh. begann. Der Renaissanceausbau der Rotunde im Jahr 1530 war eine folgerechte Adaptierung von Resten des älteren Baus. Rund um die Rotunde befand sich ein Friedhof, auf dem 126 Gräber dokumentiert wurden. Die ältesten gefundenen Gräber stammen aus dem 10.-11. Jahrhundert. Im frühen Mittelalter entwickelte sich auf den Bergen von Marhát die Eisenerzförderung. Es ist möglicherweise einer der Hauptgründe der frühen Besiedlung dieses Gebiets und bereits im 9. Jh. Ist damit auch eine hochentwickelte Eisenerzeugung verbunden.
Der Name Blatnica ist sehr alt und deutet auf die lokale Vernässung des Geländes. Es bleibt jedoch die Frage, ob dieser Name ursprünglich war und seine ungarische Form „Sarfew“ nur dank der ungarischen Notare und Schreiber in der königlichen Kanzlei gewann.
Die älteste Geschichte der Ortschaft wird eng mit der Familie Hont-Poznan, event. Poznan von Nitra, verbunden, die spätestens seit dem 10. Jahrhundert die gesamte Umgebung in ihrem Besitz hatte. Der älteste bekannte Vorfahre war der Adelige Čanád (Chanad), der in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts lebte. Gemeinsam mit seiner Frau zogen sie einen einzigen Sohn groß, den sie gemäß der alten familiären Tradition altslawisch Stojslav benannten. Der genannte Junge nahm kurz vor dem Jahr 1185 an einem Kriegszug mit dem König Belo III. teil und wurde schwer verletzt. Er schaffte es noch, in sein Heimatdorf Blatnica zurückzukehren und in Vorahnung des sich nähernden Todes sein Testament zu verfassen, dessen Abschrift jemand absichtlich abgeschnitten hatte und daher nur die rechte Hälfte des Dokumentes erhalten wurde. Trotzdem weiß man, dass Stojslav das Praedium, das Blatnica genannt wird (predium, quod dicitur Sarfew), samt 6 Bauernhöfen seiner Mutter hinterließ. Dank dieses Testaments sind auch die ersten Bewohnernamen bekannt. Der kleine Gutsbesitz von Blatnica bestand nur aus drei Dörfern: Blatnica, Krtovce und Lužany. In der Besitzerfamilie von Nitrianska Blatnica entstand am Ende der Ära von Matúš Čák (Matthäus Csák) eine paradoxe Situation. Sein Großvater Nikolaus wechselte zur Gruppe um den König Karl Robert und wurde in den Jahren 1315-1316 zum siebenbürgischen Fürsten. Im Gegenteil zu ihm gehörte sein Enkel Michal bis zum Schluss zu den treuen Anhängern des Oligarchien von Trenčín.
Am Anfang des 15. Jahrhunderts kam der Besitz von Blatnica von den ursprünglichen Eigentümern in die Hände von Adeligen aus der nahen Gemeinde Ludanice, konkret in die Hände vom Bischof von Eger Thomas und seiner Brüdern Stefan, Ladislav und Synko. 1437 (am 27. April) entschloss sich König Sigismund, die kleine Burg in Nitrianska Blatnica samt der Gemeinde Blatnica und weiterem dazugehörenden Besitz seinem langjährigen Berater Michal, dem Sohn von Stefan von Zend, sowie deren ywek Söhnen Nikolaus und Stefan zu schenken. Auch zu Ende des Mittelalters blieb Blatnica das Statut eines privilegierten feudalen Städtchens erhalten; mit dem Recht, wöchentlich mittwochs einen Markt zu organisieren.
1525 kamen bei Mohács auch Mitglieder der Kálnaj Familie ums Leben, die zu dem Zeitpunkt Nitrianska Blatnica besaßen. Während der ersten Türkeninvasion in unser Gebiet wurden 21 Tore (porta) niedergebrannt. Am Ende der vierziger Jahre des 16. Jahrhunderts befanden sich das Landsgut sowie die Untertanen im Besitz der Magnatenfamilie Čechovec. Die Adelsfamilie Zeleméry (mit zweitem Nachnamen Kamarás) wurde nach Anna Dobóová, die mit Jan von Zelemér verheiratet wurde, zu einem weiteren Besitzer des Städtchens. Ihr Sohn Ladislav Zeleméry ließ sich als Erster aus dieser Familie dauerhaft in Blatnica nieder. Höchstwahrscheinlich ließ gerader die alte Kálnaj-Kurie umbauen und befestigen, so dass diese sich in eine Renaissance-Kastellburg umwandelte. Nach dem Aussterben der Familie kam der Besitz samt der Burg in die Hände der Familie Dóci.
Nach ihnen ergriff die Familie Esterházy den Eigentumsanteil in Blatnica. Bis zur Hälfte des 18. Jahrhunderts blieb Blatnica ein feudales Städtchen. Die benachbarten Ortschaften (Bojná, Radošina, Preseľany) nützten die darauffolgende Stagnation aus und wurden zu Städtchen, während Nitrianska Blatnica ihre privilegierte Stellung verlor. Die Bewohner von Blatnica kamen auch um ihre Privilegien in Kriegen und beim Feuer, wie die Vertreter des Nitra Stuhles 1769 informiert wurden. Weitere Gutsbesitzer, die die Geschichte der Gemeinde prägten, waren Familien Beréni, Bošáni und Príleský. Der gelehrte Adelsangehörige, Archivář und Hofrat, aber auch Fälscher von mittelalterlichen Dokumenten, Adam Rajčáni, besaß mehr als zwei Drittel des Landgutes samt Kastell. Er wurde in Nitrianska Blatnica begraben. Die Dorfbewohner, die oft mit den Herren von Tematin im Streit waren, widmeten sich der Landwirtschaft und dem Weinanbau. In der Hügellandschaft war auch die Almwirtschaft erfolgreich. In der Ortschaft gab es zwei Kastelle. Außerdem gab es noch ein Adelshaus (Kurie) und das Haus des Militärkapitäns. Die Kirche unterhielt mit Hilfe von Gutsbesitzern ein Armenhaus (xenodochium), das die Funktion eines Spitals erfüllte. Im Jahr 1787 gab es in Blatnica zwei Erdbeben. Infolge dessen stürzten der neugebaute Turm und die Kirche ein. Die Kirche wurde dermaßen beschädigt, dass sie auseinander gebracht werden musste. Die durch das Erdbeben beschädigte Blatnica wurde von tschechischen und mährischen Maurern und Zimmermännern wieder gebaut. Die Ortschaft wurde zu ihrer Heimat. Im 19. Jahrhundert war die Adelsfamilie Zerdahely aus Nitrianska Streda der Mehrheitsbesitzer der Gemeinde. Sie kamen im Jahr 1796 aus Hajná Nová Ves nach Blatnica. Pavol Zerdahely baute die Kastellburg in Blatnica um und verdiente sich auch um den Bau der neuen Kirche, in der er auch begraben wurde. Sein Sohn Viktor kaufte der Baronin Maria Adamovičová den Besitz ab, den sie 1838 Karol Appel in Pfand gab. Nach Appel erwarb die österreichische Unternehmensfamilie von Alois Haas das Eigentum.
Im Jahr 1848 schrieb Ján Mišík, Dorfgelehrter und Untertan von Zerdahely, die Dorfgeschichte. Er trat gegen das Kriegsrecht auf. J.M. Hurban schickte 1848 einen erklärenden Brief an Blatnica mit dem Befehl, dass das gesamte Dorf gemeinsam für die Freiheit kämpfen sollte.
In den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts überging der gesamte Großbesitz von Appel an Kurt Leonhardy. Zum Zeitpunkt der Kommassierung von Grundstücken kam der Bodenbesitz endgültig in die Hände der Bauern. Kommassierungs-und Vermessungsarbeiten wurden erst Ende November 1878 abgeschlossen. In den Jahren 1865 und 1866 beschädigten starker Frost und Gewitter Weinreben und Saat auf den Feldern. Weinreben und fast alle Obstbäume erfroren. Am Ende der siebziger Jahre des 19. Jahrhunderts vollendete Phylloxera die Vernichtung der heimischen Weinreben. Laut Wirtschaftsstatistik aus dem Jahr 1895 gab es in Blatnica keine Weinberge mehr. Der Großgrundbesitz wurde bereits vor dem 1. Weltkrieg von Jakub Lampl und Redlich gemietet.
Im Jahr 1883 wurde in Nitrianska Blatnica das Postamt errichtet. In der Ortschaft gab es ein Wirtshaus, das vom Juden Marcel Schlüssler und seinem Sohn Viliam betrieben wurde. Das jüdische Gebetshaus befand sich gemeinsam mit der Werkstatt im Haus des Schustermeisters Mark Rosenfeld. Einen wichtigen Bestandteil des Dorfs ebens stellte auch die Verwaltung dar. Die regelmäßigen Schulzenwahlen sowie die Wahlen anderer Gemeindevertreter mussten laut Gemeindegesetz vom Jahr 1870 jedes Jahr stattfinden. Der Schulze, Unterschulzen und drei Schöffen wurden aus mindestens drei Kandidaten gewählt. Gemeinsam bildeten sie den Gemeindevorstand. Auf Grund des neuen Gemeindegesetzes vom Jahr 1886 erwarb Nitrianska Blatnica das Statut einer Kleingemeinde.
Nach der Entstehung der Tschechoslowakischen Republik im Jahr 1918 gehörte Nitrianska Blatnica zum Bezirk Topoľčany, später in den Jahren 1923-1949 zum Bezirk Nitra, und später wieder zur Bezirksstadt Topoľčany. Die Verbindung nach Nitra wurde durch die Eisenbahn gewährleistet; nach Städten Topoľčany und Piešťany seit 1928 eine Busverbindung. Während der Wirtschaftskrise in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts gab es in der Gemeinde viele Arbeitslose. Mehrere von ihnen fanden Arbeit im Ausland, vor allem in den USA und
in Frankreich; viele zogen für immer aus. In den Jahren 1920-1921 wurde auf dem Großgrundbesitz von Anton Leonhardi mehrmals gestreikt. Diese Streike wurden von der Kommunistischen Partei organisiert. Während der ersten Tschechoslowakischen Republik (1918-1938) wurde die erste Bodenreform durchgeführt. Im Jahr 1931 wurde das Dorf elektrifiziert.
Die Amateurtheatergruppe, die vor allem Werke von Ferko Urbánek einstudierte, sicherte das Kulturleben in der Ortschaft. Es gab verschiedene Verbände, der Älteste war der Feuerwehrverband, der 1927 gegründet wurde.
Viele Dorfbewohner nahmen am Slowakischen Nationalen Aufstand teil. Die Gemeinde wurde am 2. April 1945 befreit, im Mai 1945 wurde der erste Gemeindeausschuss ernannt, von dem die Gemeinde bis zum Jahr 1990, nachdem die Selbstverwaltung wiederaufgenommen wurde, verwaltet wurde. Nach Februar 1948 ging die Gemeindeverwaltung ausschließlich in die Hände der Kommunisten über. Der Privatsektor wurde vernichtet und im Jahr 1949 die einheitliche Bauerngenossenschaft (JRD) gegründet, die nach der Umwandlung zur landwirtschaftlichen Genossenschaft im Jahr 1992 bis heute tätig ist. Bis zum Jahr 1948 wurde die Gemeinde Šarfi a genannt, noch im selben Jahr wurde sie in Nitrianska Blatnica umbenannt. Im Rahmen von fünfjährigen Plänen fing der Dorfausbau an, öffentliche Gebäude wurden saniert, im Jahr 1978 wurde das Kulturhaus gebaut, allmählich gab es mehr Geschäfte, örtliche Straßen wurden repariert und gebaut, und die Anzahl von Familienhäusern nahm zu. Nach 1990 entstanden in Nitrianska Blatnica mehrere prosperierende Firmen, die Arbeitsplätze für die Dorfbewohner gewährleisten. In den letzten zwanzig Jahren sind mehrere Bauten, die den Lebensstandard der Dorfbewohner erhöht haben, errichtet worden.
Die erste Schule wurde von den Benediktinermönchen neben der Kirche des hl. Georgs gebaut. Die Eremitentradition blieb bis zum 19. Jahrhundert erhalten. Nach den Benediktinern haben in der Schule beim hl. Georg vermutlich die Franziskaner aus Hlohovec unterrichtet. Weitere Informationen über die Lehrer aus Blatnica stammen erst aus dem 18. Jahrhundert. Im Dorf gab es auch eine Mädchenschule, die von einer wichtigen Mäzin, Maria, der Gattin von Kurt Leonhardi, gefördert wurde. Auch nach dem Jahr 1918 wurde die Schule von der römisch-katholischen Kirche in Nitrianska Blatnica unterhalten. Die Schule kämpfte ständig mit Problemen; einerseits mit Lehrermangel, andererseits mit dem verfallenden Schulgebäude. Erst am 1. September 1928 kam Ferdinand Oravec, der her 38 Jahre lang wirkte. Im Jahr 1945 wurde die Schule verstaatlicht. Die Schule bekam 1962 ein neues Gebäude. Schriftliche Urkunden bezeugen die Existenz eine Pfarre in Nitrianska Blatnica bereits am Anfang des 14. Jahrhunderts. Im 16. Jahrhundert ging diese an die evangelische Kirche über; am Anfang des 17. Jahrhunderts wurde sie wieder katholisch.
Die Volkskultur der Gemeinde Nitrianska Blatnica hat ihre Wurzeln in der Landwirtschaft, die in Verbindung mit der Zucht von Nutz- und Haustieren die alte und ursprüngliche Beschäftigung der Dorfbewohner darstellt. Bezüglich der Siedlungsform ist die Ortschaft ein aus der ursprünglichen Bebauung entwickeltes Straßendorf, in dem die Straße die bestimmende Achse darstellte. Bis zum Ende der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stellte die einseitige Bebauung die meist verbreitete Bebauungsform eines traditionellen Bauernhofes dar. Die traditionelle Küche in Nitrianska Blatnica trug den Selbstversorgungscharakter. Im kleineren Maße wurde im Rahmen der Sammelwirtschaft auch die umliegende Natur genutzt. Die Dorfbewohner kauften nur solche Lebensmittelprodukte, die aus den eigenen Quellen nicht erzeugt werden konnten. Die traditionelle Bekleidung in Blatnica gehört zum westlichen Bekleidungstyp, einer Untervariante der Variante von Nitra. Der Komplex der traditionellen Volksritualen ist mit zwei Grundetappen des Solarzyklus verbunden: mit dem Winter- und dem Sommeranfang. Die Zeit um die Wintersonnenwende ist reicher an Sitten und Bräuche. Was die Ritualtätigkeit zu den jeweiligen, für das menschliche Leben wichtigen Zeitpunkten, wie Geburt, Hochzeit oder Tod, betrifft, wurden diese Ereignisse durch viele Sitten und Bräuche begleitet.
In Nitrianska Blatnica gibt es mehrere Kulturdenkmäler. Zu den Wichtigsten im Dorf gehört das Renaissance-Kastell. Der Umbau des ursprünglichen Kastells wird Ladislav Zelmer zugeschrieben und wurde 1578 vollendet. Die barocke Bautätigkeit im 17.-18. Jahrhundert bedeutete radikale Veränderung des Kastells. Die mittelalterliche Bastei stellt ein weiteres Objekt dar. Sie war ein Teil der mittelalterlichen Befestigung. Am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde sie von der Familie Leonhardi in eine Kapelle umgewandelt. Zu Sehenswürdigkeiten gehören auch der im 18.-19. Jahrhundert gegründete Natur- und Umweltpark, der mittelalterliche Friedhof, das Grabmal des Grafen Pavol Zerdahely in der damals neugebauten Kirche, sowie die Barockorgel in der Kirche der Beförderung des Heiligen Kreuzes (1740-1750).
In der Mitte des 20. Jahrhunderts hat sich in Nitrianska Blatnica auch Sport entwickelt. Zu den ersten Sportlern gehörten Skiläufer auf laienhaft gefertigten Skiern. In der Schule gab es zum ersten Mal aus Stoffen hergestellte Bälle und Kinder spielten bei Gänsen, Ziegen und Kühen auf der Weide Fußball. Auf der Fläche „Za borinou“ entstand der erste Fußballplatz. Derzeit spielt die Erwachsenenmannschaft das höchste Bezirksspiel – die Bezirksmeisterschaft. Es gab noch eine andere Sportart – das Kegeln. Die erste Kegelbahn wurde kurz nach dem Ende des zweiten Weltkriegs im Garten beim Wirtshaus von Michal Toman d. Ä. eröffnet.
Seit dem Jahr 2000 werden eigene Dorfsymbole verwendet: ein Wappen, eine Flagge und ein Siegel. Das Wappen besteht aus einem rot-blauen, geteilten Schild, aus dem unteren Rand der oberen Hälfte wächst ein goldhaariger und goldbärtiger Ritter empor – der hl. Mauritius, der in seiner rechten Hand drei silberne Schwerte mit goldenen Griffen, und in seiner Linken nach oben gerichtete Goldtraube hält. In der unteren Hälfte eine goldene, doppelt silbern umrandete Lilie.

 

Der Lehrpfad Považský Inovec.


Der Lehrpfad Považský Inovec, wie es schon sein Name aussagt, liegt im Gebiet des Gebirges Považský Inovec. Der LehrpfadEr beginnt in dem südlichtsten Teil des Gebirges, im Gebiet der Gemeinde Šalgovce und führt gegen Norden bis zum Stausee Nemečky und zu der am Waagufer liegenden Gemeinde Ducové. Der Lehrpfad liegt in Gemeindekatastern von Šalgovce, Ardanovce, Radošina, Nitrianska Blatnica, Vozokany, Lipovník, Hubina, Ducové, Bojná, Tesáre, Závada, Podhradie, Velušovce, Prašice und Nemečky.
Thematische Orientierung. Historischer, kultureller, naturwissenschaftlicher, naturschützender Lehrpfad • Typ: selbstbedient, textuell, graphisch, sommer- und winter-, linear • Anspruch: mittelschwer bis anspruchsvoll • Länge der Strecke: cca 60 km (inkl. Gemeindenebenzweigen) • Schutzgebiete: NKP Rotunde St. Georg, CHPV Höhle Čertova pec, ÚEV Hradná dolina, PR Holé brehy Geomorphologishe Einheit: Považský Inovec, Krahulčie vrchy
Lage und Charakteristik. Das Gebirge Považský Inovec liegt in der Westslowakei und gehört zum Fatra-Tatra Gebiet. Mit 48 km Länge und 15 - 25 km Breite, ist das Gebirge am massivsten in dem nördlichen Teil, wo sich das Gebirge Strážovské vrchy mit dem Höchstgipfel Inovec (1042 m) daran anknüpft. Richtung Süd, Považský Inovec fällt es allmählich ab in die Donautiefebene (Podunajská nížina), die es umkreist. Geomorphologisch wird das Gebirge in mehrere Teile unterteilt: Vysoký Inovec (Inovec 1042 m), Nízky Inovec (Bezovec 743 m), Krahulčie vrchy (Marhát 748 m) und Inovecké predhorie (ohne erhebliche Gipfel, östlich von Beckov 550 m).
Denkmäle. Zu den wichtigsten historischen Denkmälen gehört der großmährische Hof Kostolec bei Ducové, Rotunde St. Georg bei Nitrianska Blatnica, großmährische Burgstätte Valy nad Bojnou, sowie mittelalterliche Festungen: Beckov, Burg Topoľčany, Tematín und Hlohovec, die später zu einer barocken Wohnsiedlung umgebaut wurde. Eine merkwürdige Höhle Čertova pec gilt als die älteste Höhlenansiedlung in der Slowakei.
Tourismus und Sport. Das Gebiet verfügt über mehrere Kilometer von markierten Wanderwegen, die meistens angspruchslos oder leicht sind. Die meisten Wanderwegen sind auch für Fahrräder geeignet (man sollte mit einigen Steinhürden rechnen) und bieten schöne Talfahrt an. In der Winterzeit kann man in dem Gebirge Schilaufen treiben. Eine Schianlage befindet sich in Bezovec und einige kleinen Schipisten mit Lift sind in Banka, Kalnica, Selec, unter Inovec und in Úhrad. Zum Klettern ist vor allem der Burgfels in Beckov geignet, aber auch einige Übungsgelände bei der Burg Tematín oder in Sokolie skaly (Falkenfelsen). Den Hippotherapietourismus bieten Vítkovské stajne (Vitkovce Ställe) oder Ranč pod Babicou (Ranch unter Babica) an. Mehrere Standorte sind auch agrotouristich interessant, z.B. die Weinberge und Weinkeller bei Radošina, Nitrianska Blatnica und Tesáre. Die Stauseen bei Duchonka, Tesáre, Nemečky, Striebornica, und der Kurort Piešťany bieten im Sommer eine breite Palette von Erholungs- und Unterhaltungsmöglichkeiten an.
Schönen Ausblickspunkte. Marhát (748,2 m + 16,8 m Aussichtswarte), Jelenie jamy (570 m), Burg Topoľčany, Skalka nad Záhradou (482 m), Lomec (421 m), Úhrad (685 m).
Der Lehrpfad ist mit einem über Nitrianska Blatnica und Kostolec in Ducové führenden historichen Lehrpfad und einem Rundlehrpfad bei der Gemeinde Banka verbunden, und wird an die Erholungsorte Bezovec und Piešťany durch Wanderwegen angeknüpft.

Kontakte:

Obecný úrad Nitrianska Blatnica

956 05 Nitrianska Blatnica č. 6
 

tel.: 00421/38/5399 112,5399 114

fax: 00421/38/5399 113

e-mail:
starosta@nitrianskablatnica.sk

info@nitrianskablatnica.sk

podatelna@nitrianskablatnica.sk


 


 

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dnes je: 28.5.2017

meniny má: Viliam

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